Der Schwenninger Panoramaweg wird gerichtet

Der Stellv. Vorsitzenden des Heimatvereins Siegfried Heinzmann, auch in seiner Funktion als Stadtrat, monierte bei der Stadt seit Jahren immer wieder den heruntergekommenen Zustand des Panoramaweges. Hin und wieder kam es lediglich zu einem Freischnitt der Sichtachsen, die aber bald wieder zuwuchsen. 2015 wandte er sich deshalb   an das Städtische Bauamt. Darauf kam es zur Ortsbesichtigung. Das mit zuständiges Städtische Forstamt war ebenfalls dabei. Hinzu lud das Bauamt wegen der Wegeverhältnisse die Vorstände der örtlichen Wandervereine. Heimatverein und den Necklemer Bürgerverein kamen dazu. Anwesende der geladenen Vereine kündigten an, einige Bänke stiften zu wollen.

Danach wurde das Städtische Forstamt unter Dr. Tobias Kühn und Roland Brauner aktiv! Im vergangenen November 2015 wurden die in den Weg hinein gewachsenen Hecken und der seit Jahren stark zugenommenen Wildwuchs entfernt. Bäume mussten gefällt werden. Mit einer fahrbaren Spezialmaschine, die für alle vorkommenden Arbeitsfälle die Bearbeitungsköpfe austauschen konnte, wurde der Panoramaweg freigeräumt.

Auch jene kleine verfallene Sandsteintreppe, die von der Straße oberhalb der Pauluskirche her erreichbar ist, wurde abgebaut. Die gesamten Freischneidearbeiten entlang des Panoramaweges konnten 2015 abgeschlossen werden. Der Weg wurde mit einer Schotterauflage versehen. 2016 wird der Panoramaweg als Waldweg neu angelegt und mit neuen Bänken versehen.

Bleibt noch die sogenannte Treppe mit dem verständlichen Namen »Knieschnapper«, wie ihn die Schwenninger bezeichnen. Sie ist seit Jahren nur auf eigene Gefahr begehbar und wird erneuert. Nach Auskunft des Stadtbauamtes ist dies möglich, weil die darunter liegende Kanalisation, die vom Waldfriedhof her in die Stadt führt, in die Jahre gekommen ist und erneuert werden muss. Diese Arbeiten können allerdings erst im Jahr 2017 erledigt werden.(sh)

 

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