Heimat- und Uhrenmuseum

Heimat- und Uhrenmuseum

Heimat- und Uhrenmuseum

Heimat- und Uhrenmuseum

Heimat- und Uhrenmuseum

Bild: Biergarten mit Museumscafé bei „Art in Town“ am 04. Juli 2026

Heimatmuseum ab 27. September 2026 wieder geöffnet 

Neu: mit Museumscafé!

Öffnungstermine:

27. September (So) (Kürbisfest) Ab 11:00 Uhr  Biergarten vor dem Museum, Führungen im Museum

25. Oktober (So) Museumscafé und Museumsführungen

29. November (So) Museumscafé und Museumsführungen

20. Dezember (So) Museumscafé und Museumsführungen

31. Januar 2027 (So) Museumscafé und Museumsführungen 

Nach einem langen Dornröschenschlaf wurde das altehrwürdige Heimatmuseum bereits am 04. Juli 2026 bei der Veranstaltung „Art in Town“ mit einer Teilöffnung der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht. Die Gruppe der Stadtführer unseres Vereins sowie Freunde und Unterstützer dieses Museums betrieben einen Biergarten mit Museumscafé (siehe Bild). Neben selbstgebackenem Kuchen und  Kaffee im Heimatmuseum gab es neben üblichen Getränken zum Essen Fleischkäse im Wecken. In stündlichem Takt wurden Führungen zu einzelnen Exponaten des Museum angeboten. Dies war erforderlich, da die oberen Stockwerke aus Brandschutz Gründen noch nicht betreten werden durften. Zusätzlich wurde vor dem Museum ein Kinderprogramm angeboten. Zur Unterhaltung im Biergarten spielten die 2 Necklemer mit dem Harder-Karle allen zur Freud. Der nächste Öffnungstag mit Museumscafé vor und im Heimatmuseum wird anlässlich des Kürbisfestes am Sonntag, 27. September sein. Ab dann soll, wenn alles klar geht, in regelmäßigen Abständen das Museum mit Museumscafé wieder geöffnet werden. Derzeit wird in das Museum eine Küche eingebaut und die Brandschutz- und Feuermeldeanlage erneuert. Somit ist auf jedem Fall bis zur Fertigstellung des Rössleareals das Heimatmuseum gerettet.
Viele Helfer und Spender
Herzlichen Dank an dieser Stelle an alle ehrenamtlichen Kuchenspender, Helferinnen und Helfer. Vielen Dank an Heike und Ralf Kempter (die zwei Necklemer) und Karl Flaig (Harder-Karle) die ehrenamtlich für die Unterhaltung sorgten. Ein besonderer Dank gebührt auch Dieter Schlenker, Wirt des Hotels Ochsen, der uns unentgeltlich seinen Kühlwagen sowie ein Ausgabezelt zur Verfügung stellte.

Heimatmuseum war lange Zeit geschlossen

Auf Grund der defekten Brandmeldeanlage war das Schwenninger Heimat- und Uhrenmuseum lange Zeit ge geschlossen. Weitere Gründe für die Nichtöffnung waren lt. Museumsleitung Personalmangel und defekte Elektroleitungen. Zwischenzeitlich sind schon Ausstellungsgegenstände wie die Bauernstube mit Trachten (Hochzeitsszene) abgebaut worden und die Ausstellung zur Vor- und Frühgeschichte ist fast fast vollständig verschwunden (war Leihgabe des Landes). Das gleiche steht auch der Hellmut-Kienzle-Uhrensammlung bevor (Leihgabe des Deutschen Uhrenmuseums Furtwangen).

Nach einem Beschluss des Gemeinderates am 24.09.2025 sollte das Gebäude des Heimat- und Uhrenmuseums verkauft werden und Teile des Museum in ein Museum der Zeit im Rössle-Areal aufgehen.

Leider ist Homepage des Heimat- und Uhrenmuseums nicht mehr vorhanden. Aus diesem Grunde zeigen wir hier die elf professionellen Kurzfilme zu den Schätzen des alten Heimat- und Uhrenmuseums, präsentiert von Stadtführerinnen und Stadtführer. 

Das Filmprojekt wurde mit großem Engagement der Projektgruppe Heimatmuseum in Zusammenarbeit mit „Karger Film Kultur und Video“ umgesetzt.

Hier die Links zu den Video-Clips unserer Stadtführer  zu den Schätzen des Schwenninger Heimatmuseum aufgenommen von  Claus-Peter Karger

Stadtuhrenanlage (Gerhard Echle)

https://www.youtube.com/watch?v=1Bqc0rfSd-8&pp=ygUkaGVpbWF0LSB1bmQgdWhyZW5tdXNldW0gc2Nod2VubmluZ2Vu

Biedermeierzimmer (Bärbel Bouyer)

https://www.youtube.com/watch?v=iffPZS4UvGg&pp=ygUkaGVpbWF0LSB1bmQgdWhyZW5tdXNldW0gc2Nod2VubmluZ2Vu

Kienzle Uhrensammlung (Michael Kopp)

https://www.youtube.com/watch?v=vg0dH7eVRfM&pp=ygUkaGVpbWF0LSB1bmQgdWhyZW5tdXNldW0gc2Nod2VubmluZ2Vu

Die Schwenninger Tracht (Hans Martin Weber)

https://www.youtube.com/watch?v=LXGo1ldIspY&t=5s&pp=ygUkaGVpbWF0LSB1bmQgdWhyZW5tdXNldW0gc2Nod2VubmluZ2Vu

Die Dame von Schwenningen (Anita Munz)

https://www.youtube.com/watch?v=GYfl5w1fG1U&pp=ygUkaGVpbWF0LSB1bmQgdWhyZW5tdXNldW0gc2Nod2VubmluZ2Vu

Die Schuhmacherwerkstatt (Harald Maier)

https://www.youtube.com/watch?v=0UoGM65BPUo&pp=ygUkaGVpbWF0LSB1bmQgdWhyZW5tdXNldW0gc2Nod2VubmluZ2Vu

Die Alamannen an der Neckarquelle (Jutta Arendt)

https://www.youtube.com/watch?v=CDL4fqrNDOY&pp=ygUkaGVpbWF0LSB1bmQgdWhyZW5tdXNldW0gc2Nod2VubmluZ2Vu

Das Pferdegeschirr der Fuhrleute (Hans Martin Weber)

https://www.youtube.com/watch?v=DsQEOwQCkfE&pp=ygUkaGVpbWF0LSB1bmQgdWhyZW5tdXNldW0gc2Nod2VubmluZ2Vu

Die Gedenkbilder (Bärbel Bouyer)

https://www.youtube.com/watch?v=KOhHyGELEUs&pp=ygUkaGVpbWF0LSB1bmQgdWhyZW5tdXNldW0gc2Nod2VubmluZ2Vu

Die Uhrenwerkstatt (Falk Jauch)

https://www.youtube.com/watch?v=4BV_vG6jO98&pp=ygUkaGVpbWF0LSB1bmQgdWhyZW5tdXNldW0gc2Nod2VubmluZ2Vu

Die Rahmenuhr des Johannes Jauch (Michael Kopp)

https://www.youtube.com/watch?v=QmEifH1x3HE&pp=ygUkaGVpbWF0LSB1bmQgdWhyZW5tdXNldW0gc2Nod2VubmluZ2Vu

Die Schwenninger Narrenfiguren (Falk Jauch)

https://www.youtube.com/watch?v=9pIACyvzF5E&pp=ygUkaGVpbWF0LSB1bmQgdWhyZW5tdXNldW0gc2Nod2VubmluZ2Vu

Hier noch der Link zu den Vorgängervideos die in Eigenregie erstellt wurden:
https://www.youtube.com/channel/UCjZXc45YfBnpxDqKd2Y5Hjg

Zur Geschichte des Heimat- und Uhrenmuseums

Das Heimat- und Uhrenmuseum ist eine Gründung unseres Vereins vom Jahr 1929. Seitdem ist das Schwenninger Heimatmuseum an der Kronenstraße, heute am Muslenplatz untergebracht. Den Zweiten Weltkrieg hat es, teilweise ausgeplündert, überstanden. Vieles, was nach dem Krieg, vor allem in den ersten 50-er Jahren eingebaut wurde, verdankte die Stadt dem Museumsförderer und Ehrenbürger Christian Link (1878 – 1955).

1949 zur nachkriegszeitlichen Neugestaltung des Heimatmuseums, stiftete er die Rekonstruktion eines Alemannen- und eines Römerwohnraumes. Dazu kam eine holzgetäferte Bauernstube, ein Biedermeier-Wohnraum und viele Einzelexponate. Die Möbel des Biedermeier-Zimmers stammten aus dem Besitz seiner Frau, weshalb die Stuckdecke das badische Wappen ziert. Die getäferte Bauernstube stammt aus dem Haus seines Urgroßvaters. Eine Sammlung alter Bibeln befindet sich heute im Stadtarchiv Villingen-Schwenningen.

Gerätschaften aus der bäuerlichen Zeit Schwenningens, zunächst im Heimatmuseum ausgestellt, kamen 1973 ins angemietete Bauernmuseum Mühlhausen. Ab Beginn 2012 hat der Freundeskreis Mühlhausen das Bauernmuseum übernommen. Die Exponate einer Glasausstellung im Heimatmuseum, ohne jeglichen gewerblichen Bezug zu Schwenningen, haben ehrenamtliche Helfer der IG Schwenninger Museen aufgenommen, archiviert und ausgelagert. Im Jahr 2006 entstand die Dauerausstellung über die alamannische Besiedlung Schwenningens. Im oberen Stockwerk befindet sich ein inzwischen restaurierter Teil der Hellmut-Kienzle-Uhrensammlung.

Umbauten des Treppenhauses und der Ausstellungsräume nach dem Zweiten Weltkrieg haben das Museum mehrfach verändert. Was hier in den 60-er Jahren und später entstand, entspricht nicht mehr den heutigen Vorschriften zum Brandschutz und ist auch nicht barrierefrei.

Ansonsten hat sich im Museum wenig verändert. Von der Alamannen-Ausstellung und der Hellmut-Kienzle-Uhrensammlung vielleicht abgesehen, ist das Museumskonzept, wenn man überhaupt von einem solchen reden kann oder will, inzwischen völlig veraltet.

Heutzutage verändern sich im Land zunehmend ehemalige Heimatmuseen zu Stadtmuseen, die mit neuartigen Konzepten und mit moderner Museumspädagogik Besucher anlocken.
Es geht dem Schwenninger Heimatverein vorrangig darum, das Heimat- und Uhrenmuseum zu erhalten und zu einem Stadtmuseum weiter zu entwickeln. Wir müssen zeitgemäße Präsentations-Konzepte erarbeiten, Leitthemen, die für die nächsten Jahrzehnte Bestand haben und in denen sich heute und in Zukunft Stadtbewohner und Besucher wiederfinden können.
Sicher dürfte es schwer werden, Museumsfreunde zu überzeugen, das bisher Gewohnte zu verlassen und mit moderneren Präsentationen neue und ungewohnte Sichtweisen auf die Geschichte Schwenningens zu eröffnen.

Es ist gerade die Darstellung der Schwenninger Stadtgeschichte, die im Heimat- und Uhrenmuseum am Muslenplatz bisher kaum stattfand und die dringend neu aufgegriffen werden muss. Das ist unser kultureller Auftrag für die nächsten Jahre

Impressionen